Papierloses Büro: Erste Schritte

Schon länger beschäftigt mich das Thema “Papierloses Büro”. Erstens natürlich aus dem Gedanken heraus, dass Papierverschwendung nicht gut für unsere Umwelt ist. Und zweitens… nun ja, ich bin ein bekennender Gadget-Freak. Und das Papierlose Büro bietet die optimale Rechtfertigung seine Gadgets auch geschäftlich zu nutzen.

So weit, so gut. Wirklich Klick gemacht hat es dann im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Dort hat Samsung nämlich dieses Jahr ihr neuestes und gleichzeitig erstes 8 Zoll Tablet, das Galaxy Note 8.0 vorgestellt. Den medialen Vorankündigungen hatte ich vorher kaum Beachtung geschenkt, ich hatte nie daran gedacht mir ein Tablet zu zulegen. Aber als ich es dann gesehen habe, war es um mich geschehen… :-)

Die Funktionen, die das Tablet bietet – man kann nämlich mit dem integrierten Stift direkt Notizen auf dem Tablet machen – sind momentan einmalig auf dem Markt. Klar gibt es auf für das iPad etc. zahlreiche Apps, die mit zugekauftem Stift handschriftliche Notizen ermöglichen. Aber die komplette Integration dieser Funktion gibt es momentan nur bei der Note-Serie von Samsung.

Ein zweiter Faktor, der dazu geführt hat, dass das Samsung Note 8.0 für mich zum Must-Have wurde, ist die Größe. Die 8 Zoll sind einfach ideal und ersetzt hervorragend ein Notizbuch. Die Entscheidung war somit klar: So eins muss ich haben!

Als es das Tablet dann auch in der Schweiz endlich zu kaufen gab, schaffte ich es mir sofort an (man, hat das gedauert bis es endlich auf den Markt kam!). Jetzt musste das Ganze mit dem Papierlosen Büro nur noch umgesetzt werden. Dazu las ich zahlreiche Artikel, zum Beispiel in der Wirtschaftswoche oder auf Caschiys Blog. Ich lies mich inspirieren von den Synchronisations- und Einsatzmöglichkeiten und versuchte herauszufinden, was für mich am besten passte.

Entschieden habe ich mich für OneNote von Windows. Ich nutze das Programm im Büro schon vorher für das Erstellen von To-Do Listen und das Sammeln von interessanten Artikeln und Links. Seit Kurzem gibt es OneNote auch als App für Android, die zwar leider nicht sehr umfangreich ist, zum Darstellen und Bearbeiten der Inhalte reicht es aber alle mal. Und die Synchronisation funktioniert wirklich gut. Notizen mache ich wie von Samsung vorgesehen mit dem vorinstallierten “SNote”. Da es leider nicht möglich ist, die Notizen direkt in eine andere App zu integrieren oder handschriftlich in OneNote zu schreiben, muss ich die Notizen in SNote nach der Erstellung als Bild in OneNote integrieren. Aber das ist immer noch allemal besser als sämtliche Notizen ungeordnet in zig Notizbüchern zu sammeln.

Papierloses Büro

Mein papierloses Büro

Zurück im Büro habe ich dann erstmal alles digitalisiert, sprich alle bisherigen Mitschriften in Notizbüchern sauber in One Note abgeschrieben oder eingescannt. Ich habe Ordner angelegt und die Synchronisation vom heimischen Laptop auf den Arbeitsrechner und das Tablet eingerichtet. Nun kann ich von allen drei Geräten problemlos auf meine Unterlagen zugreifen und sie bearbeiten (oder per Skydrive von jedem beliebigen anderen Gerät).

Für mich die optimale Lösung. Und mein Schreibtisch ist nun fast leer, lose Papiere oder Notizhefte sind ganz verschwunden. Das zwingt mich außerdem dazu, für Notizen auch tatsächlich immer das Tablet zu nutzen. Mittlerweile bin ich soweit, dass wann immer das Telefon klingelt ich den Stift auf dem Tablet ziehe, sodass direkt ein Notiz-Zettel auf dem Screen aufpoppt und ich anfangen kann zu notieren.

Samsung Note 8.0

Mein Samsung Note 8.0

Das alles sind für mich mal erste Schritte, ich werde sicherlich noch das ein oder andere Programm ausprobieren und auf Weiterentwicklung der bestehenden Apps hoffen, sodass die Nutzung und Umsetzung meines neuen Papierlosen Büros vielleicht auch andere zum Umdenken anregt und mir die Arbeit noch weiter erleichtert wird.

Habt ihr auch schon mal über das “Papierlose Büro” nachgedacht? Habt ihr es vielleicht selbst schon umgesetzt und habt Tipps?

Facebook: SO sammelt man Likes!

Gerade habe ich ein ganz tolles, innovatives und unterhaltsames Beispiel entdeckt, wie man Likes auf Facebook generieren und den User super involvieren kann.

Und zwar geht das so: Die Agentur core4 in der Slowakei hat ein Blaulicht im Gang installiert. Wann immer ein neuer Like auf ihrer Facebook-Page hinzu kommt, fängt das Blaulicht an zu leuchten. Ein Mitarbeiter muss dann auf einen Schalter unterhalb des Blaulichts drücken, um den Alarm auszuschalten. Der Clou: Auf der Homepage der Agentur kann man alles live mitverfolgen! core4

Ich hab gerade ein paar Minuten zugesehen – und natürlich springt das Blaulicht ständig wieder an, es ist wirklich unterhaltsam. Ich kann nur hoffen, dass der Agentur nach der Aktion nicht wieder massenhaft Fans abspringen. Die Idee ist jedenfalls super, so macht Likes-Sammeln Spaß!

Kennt ihr auch gute Beispiele für das Generieren von Likes oder ähnlichem?

Fancy of the week: Pimp up your office!

Auf der Suche nach dem Gadget der Woche bin ich über jede Menge Dinge gestolpert, die dem ein oder anderen von euch den Büro-Alltag etwas versüßen könnten.

Darum wollte ich mich heute auch nicht auf eine Sache festlegen, sondern stell euch gleich eine ganze Parade von Alltags-Aufmunterern vor.
Los geht’s wie gewohnt mit der ersten (selbstumrührenden) Tasse Kaffee am Morgen:

Self Stirring Mug

Self Stirring Mug – gefunden auf thefancy.com

Beim Erstellen eurer To-Do-Liste hilft euch anschließend vielleicht diese Erfindung:

Endless Notes Notepad

Endless Notes Notepad – gefunden auf thefancy.com

Diese schönen Tastatur-Aufkleber machen den Tag im Office ganz sicher viel schöner:

Rainbow Macbook Keyboard Decal

Rainbow Macbook Keyboard Decal – gefunden auf thefancy.com

Und wenn der Tag dann trotzdem irgendwie nicht so gut läuft, verwendet ihr diese frechen Büro-Klammern für eine stille Rache:

Middle Finger Paperclips

Middle Finger Paperclips – gefunden auf thefancy.com

Zum Glück ist nicht sofort erkennbar, was die Klammern darstellen und können daher vielleicht doch mal an einen Ausdruck für den Chef oder die ungeliebte Kollegin geheftet werden ;-)

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und ab morgen einen guten Start in eine neue Woche!

Was hilft euch durch den (Büro-)Alltag? Habt ihr kleine Helferchen oder Lieblingsstücke, die euch über einen harten Tag helfen?

Typisch: Wie ist deine Stadt?

Jede Stadt hat ihren eigenen Charme – ganz klar. Aber eigentlich verleihen die Leute, die in der Stadt wohnen der Stadt ihren Charakter. Da gibt es Dinge, über die die Städter sprechen, sich aufregen und freuen. Typische Stereotypen, typische Verhaltensweise, typische Orte, die eben nur die Bewohner kennen.

Und es gibt Websites, die diese typischen Verhaltensweisen kennen und dokumentieren…auf besonders lustige Art und Weise: whenyoureallyliveinXXXh.tumblr.com

Wenn ihr das XXX durch den Namen eurer Stadt ersetzt, könnt ihr die typischen Besonderheiten eures Wohnorts bestaunen, sofern sich bereits jemand die Mühe gemacht hat, eine Seite dafür zu erstellen.
Z.B: http://whenyoureallyliveinzurich.tumblr.com für Zürich oder
http://whenyoureallyliveinberlin.tumblr.com für Berlin
http://whenyoureallyliveindusseldorf.tumblr.com für Düsseldorf
http://whenyoureallyliveinmunich.tumblr.com für München
http://whenyoureallyliveinstuttgart.tumblr.com für Stuttgart
http://whenyoureallyliveinwien.tumblr.com für Wien
usw.

Probiert es doch für eure Stadt auch mal aus und ersetzt das XXX durch den Stadtnamen. Oder erstellt selbst einen Tumblr-Blog für euren Wohnort wenn es noch keinen gibt.

Findet ihr, die Darstellung eurer Stadt trifft zu? Welche Städte habt ihr noch gefunden?

On tour: Ab in den Urlaub

Morgen geht’s ab in den Urlaub – ich freu mich schon total. Es geht in die Karibik, genauer gesagt nach Curacao und von dort aus weiter  nach Bonaire und Aruba, den beiden Nachbarinseln. Vor Ort übernachten wir in Ferienhäusern und erkunden die Gegen mit dem Mietwagen.

Also bitte seht es mir nach, dass ich die nächsten 2,5 Wochen nicht dazu kommen werde hier zu posten oder auf eure Kommentare einzugehen. Danach bin ich voller Elan und sicher vielen Ideen wieder zurück! :-)

Bis dahin: Macht’s gut und bis bald!

On tour: Lecker Crêpes und mehr

Letzte Woche war ich mal wieder mit den Mädels unterwegs. Bei der Location-Suche kam mir der Tipp aus meinem täglichen Zürich-Newsletter gerade recht. Dort wurde nämlich das “Chez toi” angepriesen. Das lockt mit leckeren Crêpes und Galettes (zugegeben, danach musste ich auch erstmal googlen, sind wie Pfannkuchen aus Buchweizenmehl, also relativ grob). Außerdem schreibt sich das Chez toi auf die Fahne, alle Produkte regional zu beziehen und saisonal zu kochen.

(da meine Handy-Cam leider bei dunklerem Licht keine schönen Fotos macht, verlinke ich hier Fotos von anderen Websites – natürlich mit Quellenangabe)

Gallete im Chez toi

Gallette im Chez toi – http://www.ronorp.net

Die Erwartungen waren somit hoch und wurden nicht enttäuscht: Schon beim Eintreten strömte einem ein leckerer Duft entgegen, der direkt Lust machte sich durch die ganze Speisekarte zu probieren. Das Essen war dann auch wirklich fein und die Kreationen interessant. Ich hatte zum Beispiel das Galette Vegi mit Spinat, Pilzen, Käse und Tomatensauce. Ich war ja etwas skeptisch, besonders was die Tomatensauce betrifft. Aber es war super und die Tomatensauce mehr ein Pesto – hat super geschmeckt. Lediglich bei den Gewürzen hätten sie ein klein wenig spendabler sein dürfen, aber ich bin auch generell jemand, der sehr stark würzt.

Wer lieber Süßes will greift zum Crêpe oder bestellt sich einen Kuchen. Brunchliebhaber kommen samstags wie sonntags von 11-14Uhr auf ihre Kosten. Auch die Getränke können sich sehen lassen, denn die Auswahl ist groß und reicht neben den üblichen Softdrinks von Cidre über Wein und Tees bis hin zu Longdrinks (und es gibt Fritz-Cola!!).

Brunch im Chez toi

Brunch im Chez toi – bewegungsmelder.ch

Was uns aber alle neben dem kulinarischen Angebot und der wirklich super-lieben Bedienung begeistert hat, war die gemütliche Einrichtung. Man fühlt sich sofort total wohl und heimelig. Das Ambiente ist ziemlich reduziert, doch die kleinen Details sprechen einfach für sich.

Chez toi – bewegungsmelder.ch

Wenn ihr es mal eilig haben solltet, gibt’s das ganze Angebot auch als Take Away. Sich die Zeit nehmen und das Ambiente auf sich wirken lassen lohnt sich aber – also nix wie los in die Meinrad Lienert Strasse 1 (Nähe Bahnhof Wiedikon und Kalkbreite) und genießen.

Wart ihr auch schon mal im Chez toi? Wie hat es euch gefallen? Kennt ihr noch andere Crêpe-Restaurants?

Prozentbuch: Macht günstig Essen gehen in Zürich möglich

Vielleicht kennen es einige von euch schon. Vielleicht nutzt ihr es sogar bereits. Dann wisst ihr, warum ich hier so schwärme. Für alle anderen: Ich habe einen super Tipp für euch!

Ich bin selbst ganz zufällig vor ca. 2 Jahre darauf gestossen: Das Prozentbuch. Ich hatte mal von ein paar Bekannten davon gehört, es aber schnell wieder vergessen. Beim Stöbern in einer Buchhandlung lag es dann an der Kasse und ich habe es direkt mitgenommen. Und seitdem bin ich absolut begeistert davon.

Das Prozentbuch ist eigentlich nichts anderes als ein Gutscheinbuch für verschiedene Lokalitäten aus dem Bereich Gastro, Nachtleben und Freizeit in Zürich (das Buch gibt es aber auch noch für ganz viele andere größere Städte wie Bern, Basel, Luzern etc.).

Prozentbuch Zürich

Prozentbuch für Zürich

Das gute Stück kostet gerade mal 39CHF und die Gutscheine sind ein Jahr gültig – immer von Oktober bis Oktober. Besonders günstig ist der Preis wenn man bedenkt dass ein Essen in der größten Stadt der Schweiz sehr schnell mal 25-30CHF kostet. Wenn man also zwei der Gutscheine eingelöst hat, hat man das Geld für das Buch schon wieder drin.

Einzige Bedingung für das Einlösen (und damit eigentlich der schönste Nebeneffekt): Man muss für die meisten Gutscheine zu zweit unterwegs sein.

Prozentbuch Gutschein

Gutschein im Prozentbuch

Es handelt sich um “2 für 1″-Gutscheine, egal ob es sich um ein Hauptgericht, einen Drink oder einen Kino-Eintritt handelt. Aber auch für verschiedene Bäder und sonstige Freizeitaktivitäten wie ein Besuch in der Sternwarte sind Gutscheine dabei.

Also einfach die beste Freundin, den Partner oder den Besuch einpacken und los legen.

Und für alle, die jetzt denken: von Oktober bis Oktober, da bin ich ja schon viel zu spät dran, schaut auf der Website von Prozentbuch vorbei, dort findet ihr alle wichtigen Infos zum Buch sowie die Möglichkeit, sich für den Newsletter einzutragen. Und das lohnt sich wirklich, denn Prozentbuch verteilt darüber immer wieder Gutschein-Codes. So habe ich mein Buch dieses Jahr an Ostern für gerade mal 20CHF ergattert! Sicherlich werde ich in den verbleibenden 7 Monate bei Weitem nicht mehr alle Gutscheine einlösen können, aber es sind einige Lokalitäten dabei, die ich längst besuchen wollte und der Sommer steht vor der Tür – und somit für mich die Jahreszeit, in der ich tendenziell sowieso mehr unterwegs bin.  Es lohnt sich also in jedem Fall!

Kanntet ihr das Prozentbuch schon? Nutzt ihr es vielleicht sogar bereits? Oder kennt ihr ähnliche Angebote?