Off-topic: Kürbissuppe für Dummies

Seit Jahren (!) nehme ich mir vor im Herbst eine Kürbissuppe zu machen. Eigentlich bin ich kein Suppenkasper. Ich bilde mir immer ein davon nicht satt zu werden. Doch sämige Suppen wie Kürbis- oder Tomatensuppen haben es mir dennoch angetan. Doch dafür jedes Mal essen gehen?

Als ich dann während ich krank geschrieben war RTL Punkt 12 geschaut habe, fügte sich eins zum Anderen: Eine Zuschauerin zeigte ihr Rezept für eine einfache Kürbissuppe. Mein Ehrgeiz war geweckt. Ich verabredete mich mit meiner Mutter für einen Besuch auf einer Farm, die tausende von Kürbissen in unterschiedlichen Größen, Farben und Geschmäckern anbietet. Dort suchte ich mir einen Hokkaido-Kürbis oder auch “Orangener Knirps” mit ca. 1,5 kg raus. Das besondere an diesem Kürbis ist, dass man ihn nicht schälen muss. Für Koch-Faule wie mich also genau das Richtige! :-)

einfache Kürbissuppe

Einfache Kürbissuppe

Das Rezept habe ich von hier, allerdings habe ich es ein wenig angepasst (in meinen Augen zu viel Sahne in Kombination mit der Kokosmilch):

1x Hokkaido-Kürbis ca. 1-1,5kg, entkernen und würfeln
1x Zwiebel, würfeln
2x Knoblauchzehe, würfeln
1x Ingwer, ca. so groß wie ein Daumen, würfeln
1x Chillischote, je nach dem entkernen und klein schneiden
500 ml Kokosmilch
0,5 l Gemüsebrühe
und ein paar Spritzer Sahne

Den Kürbis habe ich bevor ich ihn verarbeitet habe für ca. 20 min bei 160°C in den Backofen gelegt. Dann wird er nämlich schön weich und lässt sich noch leichter schneiden (denkt daran in zu waschen, bevor ihr ihn backt, ansonsten backt ihr nämlich die Erde fest…ich spreche aus Erfahrung ;-)).

Jetzt könnt ihr ein Stück Butter in der Pfanne schmelzen, die Zwiebel, den Knoblauch, den Ingwer und die Chilli mit rein und anbraten. Anschließend auch den Kürbis dazu und ein bisschen mitbraten. Jetzt mit der Kokosmilch und der ersten Hälfte der Gemüsebrühe ablöschen. Ihr könnt hier je nach Gefühl auch noch ein bisschen Sahne dazu geben.

Lasst alles ein wenig köcheln (ca. 15 min), bis der Kürbis schön weich ist. Wenn ihr ihn mit einer Gabel oder einem Löffel zerdrücken könnt, ist er fertig für den nächsten Schritt: den Pürierstab. Herd ausstellen und los! Aber schön vorsichtig, nicht dass es spritzt. Wenn die Suppe zu dickflüssig ist, könnt ihr die restliche Gemüsebrühe rein schütten. Wenn alles fertig ist, schmeckt ihr die Suppe mit Salz und vielleicht etwas Muskat und Pfeffer ab. Und fertig!

Und hier noch zwei Tipps:
1. Ich püriere die Suppe nicht zu stark, da ich es mag, wenn noch kleine Stückchen vom Ingwer oder Kürbis drin sind.
2. Die Suppe lässt sich super einfrieren! Also macht ruhig ein bisschen mehr davon – ihr habt einen langen Winter vor euch :-)

Habt ihr auch schon mal eine Kürbissuppe selbst gemacht? Was mögt ihr besonders gerne? Habt ihr ein Lieblingsrezept?

My favorite: Ein Täschchen, bitte!

Frau hat nicht nur eine Handtasche, nein, meist auch nicht nur zwei…. sondern eher “viele”! Und die wollen abwechselnd genutzt werden, natürlich immer schön passend zu Outfit und Anlass.

Jede von uns kennt das (oder?)? Und eigentlich lieben wir das auch. Ich mag es, die Wahl zu haben und das Gefühl, immer alles Wichtige dabei zu haben. Und da sind wir auch schon am kritischen Punk: Das “alles Wichtige” muss natürlich jeweils von Handtasche zu Handtasche wandern. Und das hat mir das Leben in der Vergangenheit manchmal etwas schwer gemacht und mich einige Male auf die Tram hetzen lassen, weil ich “noch schnell” umräumen musste.

Also musste dringend eine Lösung her. Ich stöberte im Internet, durchforstete Dawanda und stieß auf diese “Bag-in-Bag-Taschen”, die man quasi als Innentasche verwendet und dann einfach 1:1 in die nächste Tasche stellt. Aber unsexy waren die, dann passt die Größe nicht, es gab vielleicht keine Tasche mit Reißverschluss für die Kleinigkeiten. ETC.

Irgendwann verabschiedete ich mich von dieser Idee, dachte an eine Box, damit der Inhalt immer schön vor dem Zerquetschen geschützt ist. Das Problem: sehr unflexibel, immer ein Klotz. Weitere Überlegungen brachten mich zu einem Täschchen. Groß genug, damit alles rein geht, klein genug um auch in kleinere Handtaschen zu passen und nicht unnötig Platz zu brauchen.

Und dann, eines Tages, lief ich einmal mehr am American Apparel Shop vorbei. Ich war noch nie vorher drin gewesen. Ich kannte die Marke kaum, dachte das wäre eher so Wäsche-Zeug und das Schaufenster sah auch nicht so viel versprechend aus. Aber hey, ich hatte Zeit und da gab es Uhren (eine heimliche Leidenschaft von mir….), also wagte ich mich rein. Und wooooooom!, ich sah sieh und war sofort verliebt. Als mir die Verkäuferin dann noch sagte, sie sei aus Leder und kostet nur 38CHF, war es komplett um mich geschehen. Ich hatte sie gefunden: Die perfekte Tasche für meine Kleinigkeiten.

Täschchen von American Apparel

Täschchen in in der Farbe Corallo

Es gibt diese Tasche in unterschiedlichen Größen und Farben (+Farbkombinationen). Ich hab mich in die Farbe Corallo mit dem goldenen Reißverschluss sofort verliebt.

Details Tasche American Apparal

Details vom Täschchen

Neben Handcreme, Lippenstift und Lipgloss findet sich noch sehr viel mehr in meinem Täschchen. Z.B. Taschentücher, Kugelschreiber, Haarklammern und -gummis, ein Spiegelchen und eine Nagelfeile.

Ich nutze die Tasche jetzt seit ca. 2 Wochen und bin jedesmal begeistert, wenn ich so einfach “alles Wichtige” von Tasche zu Tasche transportieren kann. Und wenn Hr. H mal was aus meiner Tasche braucht, findet er es nun auch sehr viel einfacher ;-)

Welche Tricks habt ihr um eure Handtaschen zu organisieren? Oder braucht ihr das gar nicht?

Airbnb: Ein Muss für Individualreisende

“Är-Bi-n-Bi” gesprochen, ist Airbnb für mich DIE Alternative zum Hotel und damit ein Muss für alle Individualreisende.

In meinem letzten Blogpost berichtete ich euch von meiner Reise in die Karibik, Wie es erfahrungsgemäß nun mal so ist, ist das Übernachtungsangebot auf Inseln oft beschränkt und damit auch nicht immer ganz günstig. Teilweise sogar unbezahlbar. Als ich dann Airbnb entdeckte war sofort begeistert, denn auf Bettenburgen stehe ich sowieso nicht und die Chance mit und bei Einheimischen zu wohnen ist mir immer die liebste Alternative – wann sonst erfährt man mehr über seinen Urlaubsort?

Wie es geht
Als ich Hr. H davon überzeugen konnte, das Experiment zu wagen, ging’s also los. Ich durchforstete auf airbnb.com alle Angebote für den gewünschten Zielort und Zeitraum. Relativ schnell konnten wir dann die Suchanfragen einschränken: einmal wollten wir nur ein Zimmer, ein anderes Mal ein ganzes Häuschen für uns. Und nett musste es aussehen. Gepflegt und sauber.

Airbnb.com Startseite

Airbnb.com Startseite

Die Vermieter sind teilweise Privatpersonen, teilweise aber auch “Professionelle”, die über das Tool einen zusätzlichen Weg entdeckt haben, einzelne Zimmer zu vermieten. Mieter und Vermieter hinterlegen ein Profil oder verknüpfen zu anderen öffentlichen Profilen wie Facebook.  Dadurch kann man etwas besser einschätzen, mit wem man es zu tun hat. Außerdem können Gast und Gastgeber sich gegenseitig bewerten, was zusätzlich für Vertrauen sorgt.

Wenn man sich mit einem Angebot noch nicht ganz sicher ist oder noch Fragen hat, kann man den Gastgeber ganz einfach anschreiben und erfahrungsgemäß kommt überraschend schnell eine Antwort (auch die Antwortzeiten werden bewertet!). So kann man sich im Voraus austauschen, wie es sich mit der möglichen Unterkunft verhält.

Ist schließlich die richtige Unterkunft gefunden und zum gewünschten Zeitraum noch frei, kann man direkt über Airbnb.com buchen. Der Vermieter hat dann eine kleine Vermittlungsgebühr zu entrichten, man erhält eine Reservierungsbestätigung und fertig! Wir haben das nun schon drei mal so gemacht und hatten jedesmal unvergesslich schöne Aufenthalte: ein Zimmer in einem super schönen Bed&Breakfast auf Bonaire, einem super schnuckeligen Chalet zum Wohlfühlen auf Aruba und eine traumhafte und riesige Finca mit Privatpool auf Mallorca. Ich kann ganz klar eine Empfehlung aussprechen.

(Natürlich besteht auch die Möglichkeit, das eigene Heim während der Abwesenheit direkt über Airbnb wieder zu vermieten. Damit habe ich aber noch keine Erfahrung gemacht und kann es daher nicht beurteilen.)

Und noch so viel mehr…
Neben der Möglichkeit eine Unterkunft für einen Urlaub zu suchen gefällt mir besonders, auf der Website einfach ein bisschen zu stöbern:

Noch Unentschlossene finden in den sogenannte “Nachbarschaften” eine kleine Hilfestellung und Anregung für den nächsten Urlaubsort.

Airbnb - Nachbarschaften

Nachbarschaften durchsuchen

Doch mein absolutes Liebslingsfeature sind die “Wish Lists”. Hier sind die Unterkünfte nach Kategorien eingeteilt, ganz egal, wo auf der Welt sich diese befinden. Hier findet man unter anderem sehr ausgefallene Übernachtungsmöglichkeiten und kann sich zum Beispiel unter “Baumhäuser” seinen nächsten Schlafplatz zwischen Ästen buchen oder aber in architektonischen Bauten zum Staunen einchecken.

Und wenn man selbst etwas entdeckt hat, was man sich für später merken möchte, kann man mit einem Klick ganz einfach eine eigene Wish List anlegen.

Die Wishlists auf Airbnb

Die Wishlists auf Airbnb

Und wer unterwegs nach Inspirationen stöbern möchte, dem empfehle ich, ganz einfach die App von Airbnb runter zu laden.
Die gibt es für Android hier und für die Apple-Fans hier.

Viel Spaß!

Und welche verrückten Unterkünfte wollt ihr mal ausprobieren? Habt ihr Airbnb auch schon genutzt? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Kennt ihr ähnliche Seiten?

On tour: Das kleine ABC

Lang, lang ist’s her, dass ich versprochen hatte, einen kleinen Urlaubsbericht zu schreiben – ganze 5 Monate inzwischen. Kaum zu glauben, die Erinnerungen sind immer noch so frisch. Wohl das beste Indiz dafür, dass es ein schöner Urlaub war.

Zur Erinnerung: Ich und Hr. H waren auf den ABC-Inseln. Dies sind drei entzückende kleine Inseln ganz im Süden der Karibik, oberhalb von Venezuela. Darauf gekommen sind wir, in dem wir einfach Flugportale wie Skyscanner und swoodoo nach günstigen Flügen durchkämmt haben. Und von Zürich nach Curacao gab’s für nicht mal 600€. Aber da eine so kleine Insel für eine Rundreise zu wenig ist, haben wir einfach noch die Schwesterninseln Aruba und Bonaire dazu genommen – und nie bereut. Anfang April ging’s dann endlich los!

Curaçao: So viele dicke Menschen!
Um es uns einfach zu machen haben wir die ersten Tage auf Curacao in dem wunderschönen Städtchen Willemstad verbracht. Eindeutig ein Highlight auf unserer Reise. Viele Häuser in der Innenstadt sind noch aus der Kolonial-Zeit und man fühlt sich direkt in die Zeit zurück versetzt und kann sich richtig vorstellen, wie die Menschen damals auf den Straßen entlang gegangen sind.

Willemstad auf Curacoa

Eindrücke aus Willemstad

Nach ein paar Tagen und viel Staunen, mieteten wir ein Häuschen im Nordwesten der Insel direkt an einer steilen Steinklippe und erkundeten mit einem Mietwagen von hier aus die Insel. Wir besuchten einen Nationalpark, machten eine Wanderung, besuchten das Sklaven-Museum und relaxten an weißen Sandstränden. Und wunderten uns immer wieder über die vielen wirklich dicken Einheimischen. Da sind die amerikanischen Touris mit ihrer Leibesfülle gar nicht weiter aufgefallen ;-)

Unterwegs auf Curacao

Unterwegs auf Curacao

Bonaire: Ein wahrer Traum…
Dann ging’s auch schon weiter nach Bonaire. Mit einer recht abenteuerlichen, kleinen Maschinen flogen wir auf die Kleinste der drei Inseln. Und verliebten uns sofort. Wir buchten uns in einem sehr neuen, familiengeführten Bed & Breakfast ein und fanden bei unseren Gastgebern sofort Anschluss. Und hatte so die Chance uns alles mögliche über die Insel und das Leben dort zu erfragen. Die Bewohner sind hauptsächlich Holländer und die Insel ist im Gegensatz zu Curaçao sehr aufgeräumt, sauber und modern. Sogar einen riesen großen Holländischen Supermarkt mit einer Auswahl, von der ich hier in der Schweiz manchmal nur träume, fanden wir. Hr. H hat es sogar so gut gefallen, dass er einen ganzen Nachmittag mit mir durch das Villen-Viertel gefahren ist und von einem Leben auf der Insel geträumt hat (inkl. ausgiebiger Studie der Immobilien-Ausschreibungen ;-)).

Bonaire

Bonaire – das süße Leben

Und ich, ich hab mich unter Wasser getraut! Bonaire gehört zu einem der schönsten Tauchplätze der Welt. Das Besondere: man fährt mit dem Auto und dem Equipment auf der Laderampe die Insel entlang und findet alle paar Meter einen kleinen gelben Stein mit der Aufschrift des dort zu findenden Tauchspots. Man zieht sich an und watschelt einfach ins Wasser…. und voilà: Man ist im Taucherparadies, wunderbare Korallen und Fische. Absolut wert, sich zu trauen. Diese Inseln ist wirklich die pure Erholung. Alles ist so klein und ruhig, dass man sich sehr leicht tut, sich dem Tempo anzupassen und das süße Leben zu genießen.

Aruba: Amis, Amis, Amis… und wunderschöne Strände
Schweren Herzens ging es nach 4 Tagen schließlich weiter nach Aruba. Wir, bzw. der Reiseführer versprachen wunderbare weiße Sandstrände und herrliche Landschaft. Und das findet man dort auch… sofern man in der Lage ist die Hauptstadt und die unzähligen amerikanischen Touristen auszublenden. Wir mieteten uns ein wunderschönes Chalet (wirklich einmalig!) inmitten der Insel und konnten von hier aus mit dem Mietwagen alle Punkte der Inseln einfach erreichen. Hauptsächlich waren wir aber gekommen um zu relaxen und den Sandstrand zu genießen. Doch ohne Hotel am Strand gar nicht so einfach… die meisten Hotels haben für ihre Gäste reserviert (bei den Hotelpreisen dort verständlich) und so bleibt einem nix anderes als sich einfach irgendwo dazu zu schummeln. Wir haben dann einen ruhigen Strandabschnitt am kilometerlangen weißen Strand gefunden, in dem Sonnenschirme zur Verfügung standen und machten es uns gemütlich.

Aruba

Landschaften auf Aruba

Natürlich nutzten wir aber auch das Shopping-Angebot (wir sind solche Addicts…) und erkundeten ein wenig die Sehenswürdigkeiten. Jedem Besucher würde ich raten, die Hauptstadt auszusparen. Sie ist es lediglich wert, einen halben Nachmittag hier zu verbringen: Verstopft mit Touristen, null Flair, nur Ramsch-Shopping möglich.

Und wieder zurück
Alles in allem ein toller und erlebnisreicher Urlaub. Ich kann es jedem empfehlen, muss aber eines dazu sagen: Typisches Karibik-Feeling kommt hier nicht auf. Die Landschaft auf allen drei Inseln ist eher trocken und statt Palmen findet man mehrheitlich Kakteen. Das Essen ist ein lustiger Mix aus holländischer und karibischer Küche (diesen Mix findet man auch in der Sprache wieder) und die Menschen sind sehr herzlich. Als Europäer findet man sich sehr einfach zu recht. Der Standard auf allen Inseln ist sehr hoch, besonders auf Bonaire. Und die Geschichte der Inseln und der Karibik im Allgemeinen ist hochspannend und erlebenswert.

Ward ihr auch schon mal in der Karibik oder sogar auf den ABC-Inseln? Welche Erlebnisse habt ihr gemacht?
Habt ihr Fragen?

Pinterest: Neu für mich entdeckt

Pinterest hat ja vor ein paar Jahren einen echten Hype erlebt. Jeder kannte es und alle sprachen darüber. Und auch ich war begeistert und habe sehnsüchtigst auf die Android-App von Pinterest gewartet.

Doch als die dann endlich kam, war meine erste Euphorie schon abgeflacht und irgendwie bin ich mit der App auch nicht wirklich zurecht gekommen. Und so schenkte ich der Plattform nur noch sporadisch Aufmerksamkeit.

Doch nun habe ich Pinterest wieder komplett neu für mich entdeckt. Und zwar als Plattform, um meine Ideen zu sammeln! Ich nutze meine Pinboards dazu, Bilder, die mich inspirieren oder die ich speichern möchte nach Themen zu sortieren und abzulegen. Darauf gekommen bin ich ursprünglich, weil ich für meinen Friseur ein paar Beispiele für meine neue Haarfarbe sammeln wollte. Also legte ich ein Board mit dem Namen Moi:Hair an und pinnte dort alle Bilder von Haarfarben oder Schnitten, die mir gefielen (später habe ich einfach mein Tablet mit zum Friseur genommen und ihm meine Ideen gezeigt – er fand das super so).

Moi:Jey Pinterest

Moi:Jey auf Pinterest

Und so entstanden nach und nach weitere Boards. Mittlerweile tummeln sich fünf Stück auf meinem Account: Angefangen mit Moi:Hair musste für mich als Modebegeisterte dann natürlich schnell ein Board Moi:Fashion her. Auch Deko-Anregungen kann man nie genug haben, das Board Moi:Home entstand. Es folgte, durch meinen Wunsch nach einer wirklich guten Tattoo-Inspiration das Board Moi:Tattoo und schließlich sammle ich auf dem Board Moi:Idea alle sonstigen Highlights, die ich so finde, die sich aber nicht in Kategorien einteilen lassen.

Ich würde mich freuen wenn ihr mal bei meinen Boards vorbei schaut – ihr findet mich hier oder ihr sucht einfach nach Moi:Jey. Vielleicht findet ihr ja auch was interessantes für euch. Ansonsten bin ich immer offen für Kritik und Anregungen :-)

Nutzt ihr Pinterest (noch)? Wie nutzt ihr es? Habt ihr Tipps?

Zur Aufmunterung zwischendurch

Ab und zu braucht es eine kleine Aufmunterung im Alltag. Und euch gebe ich jetzt mal ein kleines Geheimrezept für Instant-Aufmunterung in Form einer App bekannt – denn momentan lass ich euch ja ganz schön warten mit neuen Beiträgen und hab deshalb das Gefühl euch was zu schulden ;-) Natürlich ist das Ziel dass ich wieder mehr und regelmäßiger schreibe – gerade tut sich aber extrem viel in meinem Leben und daher komme ich kaum dazu. Details gibt’s wenn ich denke es ist der richtige Zeitpunkt dafür.

Und bis dahin wie gesagt hier meine Aufmunterungs-App für Zwischendurch: SMS von gestern Nacht.

SMS von gestern Nacht

SMS von gestern Nacht – von http://www.smsvongesternnacht.de

Einige kennen vermutlich schon die Website www.smsvongesternnacht.de, nun gibt’s eben auch noch eine ganz neue Android- und eine iPhone-App. Wem das bisher alles noch gar nichts sagt, schaut es sich am besten einfach mal selbst an. Im Prinzip geht es darum, dass dort SMS-Konversationen veröffentlicht werden, die besonders lustig oder konfus sind. Meist wurden diese in nicht mehr ganz nüchternem Zustand versenden und sind deswegen umso amüsanter. Jeder kann dort Konversationen veröffentlichen und die skurrilsten kann man anschließend auf der Website oder den Apps nachlesen. Außerdem ist es möglich, die SMS-Konversationen selbst auch zu bewerten um so Gefallen oder Missfallen auszudrücken.

Ihr seht schon, dass ist sehr leichte Kost – aber manchmal braucht es eben gerade das. Ich öffne die App beispielsweise besonders gerne beim Tramfahren auf dem Heimweg. Da hab ich für den Moment erstmal genug gesehen und gehört und will einfach abschalten und schmunzeln. Und das gelingt mit dieser App unter Garantie.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Kennt ihr ähnliche Apps? Welche Apps helfen euch beim Abschalten, Unterhalten oder Entspannen?

On tour: Endlich not guilty

Ich ich das erste Mal entdeckte, welcher Namen da auf dem neu angebrachten Ladenschild am Stauffacher stand, war ich hin und weg. Ein Freund von mir hatte mir kurz zuvor vom not guilty in Oerlikon vorgeschwärmt, der aber aufgrund der kurzen Öffnungszeiten für mich unerreichbar blieb. Und da stand ich nun und machte einen kleinen Luftsprung als ich sah, dass nun quasi direkt vor meiner Haustür eine neue Filiale eröffnete.

not guilty - Simply natural food
Im not guilty findet man allerlei Gesundes - vom frischen Salat über selbstgemachte Suppen bis hin zu Sandwiches und Müslis ist alles dabei. Und für den Nachmittag hält das charmante Lokal auch einen Kaffee bereit. Wer sich jetzt denkt: “na gut, so eine alternative Salat-Bar eben” hat weit gefehlt. Die Variationen sind sehr vielfältig und äußerst schmackhaft!

Hier ein Beispiel: der Miss Saigon aus der Kategorie “Warm Salads” besteht aus folgenden Zutaten:

  • Reisnudel
  • Rindfleisch vom Grill (aus der Schweiz und natürlich BIO)
  • Gegrilltes Gemüse
  • Mango
  • Zuckerschoten (Kefen)
  • geröstete Cashew-Nüsse
  • und ein vietnamesisches Lime-Dressing

Da läuft einem schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammen, oder?! Wartet mal ab, bis ihr die Schüssel vor euch habt :-)

Was dahinter steht

Das not guilty hat sich auf die Fahne geschrieben nur “gute und ehrliche Nahrungsmittel” zu verarbeiten und zu verkaufen. Quasi als würde man über einen Markt laufen und nur frischeste Zutaten einkaufen:

Viele unserer kleinen Lieferanten kennen wir persönlich. Wir wissen, dass sie verantwortungsvoll mit Ihrem Land umgehen, auf dem Sie ihren Salat anpflanzen, ihre Rinder grossziehen oder Lachse züchten. Seit Generationen wird  das auf ihrem Land schon so gemacht, und die Nachkommen sollen genauso davon leben können. Diese Produzenten haben für sich eine Entscheidung getroffen. Und nun liegt ganz in unserer Hand, wie wir unsere Zukunft gestalten möchten.

Große Worte finde ich – und ein tolles Konzept. Man findet also im not guilty nicht nur “gesundes Fast-Food” vor, sondern kann auch noch ein ruhiges Gewissen bezüglich der Herkunft der Produkte haben.

Wie es drinnen aussieht

Wer meinen Blog öfter liest weiß, dass ich mich selbst nicht gerade für ein großes Foto-Talent halte. Und vom not guilty am Stauffacher in Zürich gibt es eine Menge toller Bilder. Deswegen beziehe ich mich auf externe Quellen um euch einen kleinen Einblick zu geben.

not guilty Restaurant

not guilty am Stauffacher – Bilder von notguilty.ch

Die Inneneinrichtung ist wirklich toll, inspirierend und interessant. Ich hätte mir bei der ein oder anderen Stelle aber gewünscht, dass es weniger nach Plastik, sondern mehr nach Holz aussieht. Ich hatte den Eindruck, dass man z.B. mit hellen aber rustikalen Holztischen noch ein bisschen mehr hätte rausholen können. Alles in allem fühlt man sich sehr wohl.

Was es sonst noch zu sagen gibt

Was für den ein oder anderen (auf jeden Fall für mich) etwas gewöhnungsbedürftig sein könnte ist die “Essensausgabe”. Man bestellt und bezahlt vorne an der Theke und erhält im Gegenzug ein Zettelchen mit einer Nummer. Schließlich wird jetzt erstmal alles ganz frisch zusammen gemischt, gegrillt etc. Sobald das Bestellte fertig ist, wird die Nummer aufgerufen und man kann es, wiederrum an der Theke, abholen. Man kennt dieses Konzept ja inzwischen auch von anderen Restaurants. Vielleicht lassen sich die Besitzer aber noch was einfallen, wie es leichter wird, das Aufrufen seiner Nummer nicht zu verpassen… denn wenn man z.B. gerade mit einer Freundin ins Gespräch vertieft ist und die liebe Mitarbeiterin mit ihrer zarten Stimme die Zahl aufruft, kann das schnell untergehen – andererseits bin ich auch echt froh, wenn sie nicht durch den ganzen Laden brüllt – vielleicht wäre eine Nummernanzeige ja was?

Was ich davon halte

Mein Fazit: eine ganz klare Empfehlung. Sowohl die Idee als auch das Konzept stimmt. Das Essen ist wirklich sehr lecker. Und das not guilty eine Kundin reicher. Aufgrund der Preise von ca. 16CHF für einen kleinen (!) Salat werde ich mir diesen Genuss wohl leider nicht allzu oft gönnen können. Aber wenn es sich anbietet werde ich mich auf jeden Fall einmal quer durch die Karte probieren.

Kennt ihr das not guilty schon oder wart sogar selbst schon mal dort? Welches Gericht könnt ihr empfehlen? Kennt ihr ähnliche Konzepte in und um Zürich, in der Schweiz oder irgendwo ganz woanders?

DANKE: Best Blog Award Nominierung

Wie auf meiner Facebook-Seite bereits angekündigt, haben mich in der letzten Woche gleich zwei “Best Blog Award”-Nominierungen erreicht!

Best Blog Award

Ich hab mich natürlich sehr geschmeichelt gefühlt… und wusste dennoch nicht so richtig wie damit umgehen. Denn diese Nominierungen graben sich ja im Moment im Schneeball-System durch die ganze Blog-Sphäre. Andererseits fand ich es immer spannend zu lesen, was andere so schreiben und gleichzeitig ist es eine schöne Möglichkeit neue Blogs zu entdecken. Deswegen habe ich mich entschieden mitzumachen und die Fragen zu beantworten. Nur in einer Sache werde ich abweichen: Nominiert wird von mir nur ein Blog. Einer der mich wirklich anspricht.

Nominiert wurde ich von “Nanni’s Welt” und der lieben “Michèle“. Vielen lieben Dank euch beiden! Und schön, dass ihr meinem Blog folgt :-)

Die “Spielregeln” habe ich von Michèle übernommen, hier sind sie:

1. Poste deine eigene Nominierung mit dem “Best Blog Award” Bild und danke mit einem Link demjenigen, der dich nominiert hat.
2. Beantworte die 11 Fragen.
3. Tagge 10 weitere Blogger, die weniger als 200 Leser haben.
4. Sage diesen Bloggern Bescheid.

1. Frage: Wann und warum hast du deinen Blog gegründet?

Meinen Blog habe ich Ende letzten Jahres, glaube irgendwann im September, gegründet. Ich wollte das ganze Thema rund um Social Media und Content Marketing bei meinem Arbeitgeber umsetzen und dachte mir, dass es wohl die meiste Erfahrung bringt, selbst erstmal privat auszuprobieren wie aufwendig es z.B. ist, einen Beitrag zu verfassen, Themen zu finden etc. Und habe darüber meine Liebe zum Schreiben wieder entdeckt, die ich schon als Kind empfunden habe…. damals wollte ich unbedingt Journalistin werden, war dann aber der Meinung, dass das oft eine Brotlose Kunst ist und den Wunsch deswegen erstmal begraben.

2. Frage: Hast du ein Vorbild für deinen Blog?

Ganz viele… aber keinen bestimmten. Ich finde viele Blogs gut. Staune oft über die Art, wie Beiträge geschrieben und gestaltet sind. Ich lege viel Wert auf eine gute und ansprechende Sprache. Und finde schöne Bilder toll – hier habe ich in meinen Augen noch viel Ausbaupotential, mit meinen Bildern bin ich nicht so zufrieden.

3. Frage: Verfolgst du viele Blogs?

So viele wie möglich. Leider finde ich es momentan noch recht umständlich Blogs auf anderen Blog-Plattformen wie etwa Blogger zu folgen. Ich will sie alle an einem Ort ansprechend präsentiert bekommen. Apps von Plattformen wie Bloglovin’ sind leider noch etwas unausgereift.

4. Fragen: Seit wann interessierst du dich intensiver für das Thema Make Up und Beauty?

Seit ich etwa 12 Jahre alt bin beschäftige ich mich mit dem Thema. Wirklich intensiv habe ich mich aber noch nie damit beschäftigt, bei mir muss es praktisch sein und schnell gehen – ich probiere da auch nicht so viel aus.

5. Frage: Welche Produktmarke hat dich am meisten überzeugt und warum?

L’Oreal find ich gut, vor allem was die Mascaras betrifft.

6. Frage: Hast du eine Lieblings Lippenstift-/Nagellackfarbe?

Ein Mix aus rot und orange finde ich im Moment echt super!

7. Frage: Welchen Kussmundabdruck hinterlässt du auf Papier?

Diese Frage verstehe ich ehrlich gesagt nicht ganz. Wollt ihr wissen welchen Lippenstift ich benutze? Gar keinen… meistens nur Lipgloss.

8. Frage: Deine Wohnung steht in Flammen und du hast Zeit 3 Beautyprodukte aus den Flammen zu retten. Welche sind das?

Das ist wohl die teure Pflegecreme und die Aminosäurepflege von der Kosmetikerin… weil die einfach viel zu teuer sind um sie verbrennen zu lassen. Alles andere kann man leicht nachkaufen.

9. Frage: Worauf kannst du beim Shoppen eher verzichten? Schuhe, Kleidung, Make-Up, Schokolade?

Schokolade! Ich steh nicht so sehr auf Süßes. Deftiges, gutes Essen hat bei mir mehr Chancen.

10. Frage: Lippenstift oder Lipgloss?

Lipgloss. Wenn überhaupt.

11. Frage: Ich verlasse das Haus nie ohne…?

Mein Handy. Das muss einfach immer dabei sein und hoffentlich auch mit genügend Akku ;-)

So, ich hoffe das hat euch einen kleinen Einblick gegeben über mich und meine Gewohnheiten. Ansonsten dürft ihr einfach Fragen stellen!

Nominieren werde ich wie gesagt nur einen Blog, und zwar Fräulein Klimbim! Sie ist auch erst seit kurzem unter uns Bloggern und gibt sich wirklich toll Mühe.

Ich wünsch euch noch ein tolles und hoffentlich nicht zu verregnetes Wochenende!

Papierloses Büro: Erste Schritte

Schon länger beschäftigt mich das Thema “Papierloses Büro”. Erstens natürlich aus dem Gedanken heraus, dass Papierverschwendung nicht gut für unsere Umwelt ist. Und zweitens… nun ja, ich bin ein bekennender Gadget-Freak. Und das Papierlose Büro bietet die optimale Rechtfertigung seine Gadgets auch geschäftlich zu nutzen.

So weit, so gut. Wirklich Klick gemacht hat es dann im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Dort hat Samsung nämlich dieses Jahr ihr neuestes und gleichzeitig erstes 8 Zoll Tablet, das Galaxy Note 8.0 vorgestellt. Den medialen Vorankündigungen hatte ich vorher kaum Beachtung geschenkt, ich hatte nie daran gedacht mir ein Tablet zu zulegen. Aber als ich es dann gesehen habe, war es um mich geschehen… :-)

Die Funktionen, die das Tablet bietet – man kann nämlich mit dem integrierten Stift direkt Notizen auf dem Tablet machen – sind momentan einmalig auf dem Markt. Klar gibt es auf für das iPad etc. zahlreiche Apps, die mit zugekauftem Stift handschriftliche Notizen ermöglichen. Aber die komplette Integration dieser Funktion gibt es momentan nur bei der Note-Serie von Samsung.

Ein zweiter Faktor, der dazu geführt hat, dass das Samsung Note 8.0 für mich zum Must-Have wurde, ist die Größe. Die 8 Zoll sind einfach ideal und ersetzt hervorragend ein Notizbuch. Die Entscheidung war somit klar: So eins muss ich haben!

Als es das Tablet dann auch in der Schweiz endlich zu kaufen gab, schaffte ich es mir sofort an (man, hat das gedauert bis es endlich auf den Markt kam!). Jetzt musste das Ganze mit dem Papierlosen Büro nur noch umgesetzt werden. Dazu las ich zahlreiche Artikel, zum Beispiel in der Wirtschaftswoche oder auf Caschiys Blog. Ich lies mich inspirieren von den Synchronisations- und Einsatzmöglichkeiten und versuchte herauszufinden, was für mich am besten passte.

Entschieden habe ich mich für OneNote von Windows. Ich nutze das Programm im Büro schon vorher für das Erstellen von To-Do Listen und das Sammeln von interessanten Artikeln und Links. Seit Kurzem gibt es OneNote auch als App für Android, die zwar leider nicht sehr umfangreich ist, zum Darstellen und Bearbeiten der Inhalte reicht es aber alle mal. Und die Synchronisation funktioniert wirklich gut. Notizen mache ich wie von Samsung vorgesehen mit dem vorinstallierten “SNote”. Da es leider nicht möglich ist, die Notizen direkt in eine andere App zu integrieren oder handschriftlich in OneNote zu schreiben, muss ich die Notizen in SNote nach der Erstellung als Bild in OneNote integrieren. Aber das ist immer noch allemal besser als sämtliche Notizen ungeordnet in zig Notizbüchern zu sammeln.

Papierloses Büro

Mein papierloses Büro

Zurück im Büro habe ich dann erstmal alles digitalisiert, sprich alle bisherigen Mitschriften in Notizbüchern sauber in One Note abgeschrieben oder eingescannt. Ich habe Ordner angelegt und die Synchronisation vom heimischen Laptop auf den Arbeitsrechner und das Tablet eingerichtet. Nun kann ich von allen drei Geräten problemlos auf meine Unterlagen zugreifen und sie bearbeiten (oder per Skydrive von jedem beliebigen anderen Gerät).

Für mich die optimale Lösung. Und mein Schreibtisch ist nun fast leer, lose Papiere oder Notizhefte sind ganz verschwunden. Das zwingt mich außerdem dazu, für Notizen auch tatsächlich immer das Tablet zu nutzen. Mittlerweile bin ich soweit, dass wann immer das Telefon klingelt ich den Stift auf dem Tablet ziehe, sodass direkt ein Notiz-Zettel auf dem Screen aufpoppt und ich anfangen kann zu notieren.

Samsung Note 8.0

Mein Samsung Note 8.0

Das alles sind für mich mal erste Schritte, ich werde sicherlich noch das ein oder andere Programm ausprobieren und auf Weiterentwicklung der bestehenden Apps hoffen, sodass die Nutzung und Umsetzung meines neuen Papierlosen Büros vielleicht auch andere zum Umdenken anregt und mir die Arbeit noch weiter erleichtert wird.

Habt ihr auch schon mal über das “Papierlose Büro” nachgedacht? Habt ihr es vielleicht selbst schon umgesetzt und habt Tipps?